Die Gruppen geben sich gegenseitig Halt und Unterstützung, nehmen den persönlichen Druck und entlasten im oft schwierigen Alltagsgeschäft. mehr:
Dr. Edward Podvoll und der Beginn des Windhorse-Projekts
Initiator des Windhorse-Projekts war Dr. Edward Podvoll, Psychoanalytiker und Psychiater.
Er
beobachtete, in seiner jahrelangen Tätigkeit in Kliniken für
psychiatrische Langzeitpatient*innen, dass lange stationären Aufenthalte
den Erholungs- und Genesungsprozess von Patient*innen oft behindern.
Sie können dort nicht in ihrer eigenen selbstgewählten Umgebung sein, sie verpassen den Anschluss an eine Alltagssituation, sind unter vielen anderen Menschen, die ihrerseits ebenfalls mit den eigenen jeweiligen psychischen und geistigen Ausnahmezuständen befasst sind.
In Freiburg begleitet Windhorse Freiburg e.V. Menschen, die aufgrund einer psychischen Erkrankung vorübergehend, für
längere Zeit oder auf Dauer Unterstützung bei einer selbständigen
Lebensführung benötigen und in einer eigenen Wohnung leben wollen. https://www.windhorse-freiburg.de/
Windhorse is a method, a movement, a community, and a way of life.
—Edward M. Podvoll, MD, Founder of the Windhorse approach
According to Porges, “We all come from dysfunctional families. The issue is not whether our family was dysfunctional but whether we can put meaning to the experience of our lives.”
Porges: „Wir kommen alle aus dysfunktionalen Familien. Es geht nicht darum, ob unsere Familie nicht funktioniert hat, sondern ob wir der Erfahrung unseres Lebens einen Sinn geben können. “
In unserem autonomen Nervensystem dreht sich alles um Sicherheit. Die Polyvagaltheorie bietet präzise wissenschaftliche Erkenntnisse darüber, wie der Vagusnerv, ein Teil dieses Systems, der das Gehirn, das Herz, die Eingeweide (die Organe des Bauches) verbindet, mit unserer menschlichen Fähigkeit zusammenhängt, sich miteinander zu verbinden und zu kommunizieren.
Wenn wir etwas über den Vagusnerv lernen, können wir unser kohärentes menschliches Nervensystem verstehen und wissen, wie es sich vorhersehbar auf Reize bezieht, denen es als unterschiedlich sicher und gefährlich begegnet.
Dieser wichtige Nerv wird treffend von der lateinischen Wurzel des „Vagus“ benannt, was „wandern“ bedeutet, da er eine weitreichende Verbindung im gesamten Körper hat.
Frühere Theorien erklärten, dass das parasympathische Nervensystem durch die beruhigende Wirkung des Vagusnervs im Gegensatz zum sympathischen Nervensystem wirkte.
Das sympathische Nervensystem regt uns in Zeiten der Not zu körperlicher Aktivität an, indem es unsere Herzfrequenz und unseren Blutdruck erhöht und gleichzeitig andere Funktionen wie das Verdauungssystem auf Eis legt.
Dieses System ermöglicht es uns, vor einem gefährlichen Tier zu fliehen oder schnell zu handeln, um mit Krisen fertig zu werden, ohne innehalten und darüber nachdenken zu müssen.
Dieses traditionelle Modell stellte fest, dass das parasympathische Nervensystem uns zur normalen Homöostase zurückbringt, wenn wir keine solch extreme Reaktion auf einen Stressor mehr benötigen.
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